Abschlussplatte für VPKM (G) Verteiler

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Produktinformationen "Abschlussplatte für VPKM (G) Verteiler"

Scheibenverteiler, Produktserie VPK

Produktbeschreibung

Allgemein
Den zur Gruppe der Progressivverteiler gehörenden Scheibenverteiler VPK gibt es in den Ausführungen VPKM (metrische Gewindeanschlüsse) und VPKG (Zoll-Gewindeanschlüsse).
Progressivverteiler der Produktserie VPK decken mit ihren Dosierscheiben Dosiervolumina je Auslass und Zyklus von 0,05 cm3 (T -Scheibe) bis 0,6 cm3 (S-Scheibe) ab.
Der Einlass des Verteilers befindet sich an einer Einlassplatte, die Auslässe an den nachfolgenden Verteilerscheiben. Die Druckkanäle sind durch Zwischenplatinen mit elastischen Dichtungen abgedichtet. Der letzten Verteilerscheibe nachgeordnet ist eine End platte. Alle Scheiben sind durch Zuganker miteinander verbunden. Diese schließen den Verteileraufbau ab. Der über eine Rohrleitung zugeführte Volumenstrom wird zwangsweise und in einem vorbestimmten Verhältnis auf die Ausgänge, d.h. auf die Schmierstellen oder auf nachgeschaltete Progressivverteiler, verteilt. In Reihe arbeitende Kolben dosieren den Schmierstoff für die jeweils gegenüberliegenden Auslässe und steuern die Funktion des Nachbarkolbens. So kann die Funktion des Scheibenverteilers durch die Überwachung eines beliebigen Kolbens mit Zyklenanzeiger oder Kolbendetektor kontrolliert werden.

Arbeitsweise
Die Aufgabe des Progressivverteilers besteht darin, den unter Druck zugeführten Schmier stoff (Fett oder Öl) den angeschlossenen Schmierstellen in festgelegten Teilmengen nacheinander zuzuführen. Die Abgabe des Schmierstoffes erfolgt so lange, wie dieser dem Progressivverteiler unter Druck zugeführt wird. Die Teilmengen werden durch die Kolben bewegung erzeugt. Jedem Kolben sind zwei Schmierstoffauslässe an den beiden Endlagen des Kolbenweges zugeordnet. Die Anzahl der Kolben innerhalb eines Verteilers ist von 3–10 variabel. Wird Schmierstoff unter Druck zugeführt, bewegen sich die Kolben eines Verteilers nacheinander in ihre Endlage. Durch die Kolbenbewegung wird der dem Kolben vorgelagerte Schmierstoff in Richtung des nachgeschalteten Auslasses verdrängt. Die Kolbenbewegung kann erst dann einsetzen, wenn der vorgeschaltete Kolben seine Endlage erreicht hat. Befinden sich alle Kolben in der linken oder rechten Endlage, so ist durch interne Verbindungsbohrungen im Verteiler ein definiertes Weiterlaufen der Kolben sicher gestellt. Haben sich alle Kolben einmal in die linke sowie die rechte Endlage bewegt, sind alle angeschlossenen Schmierstellen einmal mit der vorgegebenen Schmierstoffmenge versorgt. Die Teilmengen beider Auslässe werden durch den Durchmesser und dem vom Kolben zurück gelegten Weg bestimmt. Die Auswahl der notwendigen Teilmenge erfolgt bei Auslegung des Verteilers. Eine nachträgliche Veränderung der Teilmengen ist nur durch Umbau des Verteilers bzw. Austausch der Verteilerscheibe möglich.

Anzugsdrehmomente
Bei der Montage des VKP-Verteilers, bestehend aus Einlassplatte, Einlassplatine, T- und S-Scheiben, Zwischenplatinen sowie Endplatine und Endplatte, sind für die Zuganker sowie für deren Muttern nachfolgende Anzugsdrehmomente
einzuhalten: Anzugsdrehmoment Zuganker (2x) je 2,4 Nm Mutter für Zuganker M6 (2x) je 9,0 Nm Überwachung Alle Standardscheiben können elektrisch durch einen Kolbendetektor überwacht werden.
Des Weiteren kann die Kolbenbewegung optisch durch einen Zyklenanzeiger überwacht werden. Beide Überwachungsausführungen sind sowohl für Öl wie für Fett geeignet. Anbauten Der Scheibenverteiler VPK kann ausgestattet
werden mit vorgeschalteten Wegemagnetventilen für Öl.

Rückschlagventile
Bei der Verwendung von Fetten werden, aufgrund der produktionsbedingten Lufteinschlüsse, grundsätzlich Verschraubungen mit Rückschlagventilen empfohlen. Zusammenfassen von Auslässen († Bild 2) Das Zusammenfassen von zwei benachbarten Auslässen erfolgt von der Endplatte aus in Richtung Eingangsplatte. Dabei ist jeweils bei dem am nächsten der Endplatte gelegenen Auslass der Verschlussstopfen (Bestell Nr. 917-006-101) herauszuschrauben und die Ausgangsbohrung durch eine Verschlussschraube zu verschließen. Aus dem in Richtung Eingangsplatte benachbarten Ausgang tritt dann die Menge beider Ausgänge aus.

Achtung:
Die Verteilerscheibe hinter der Eingangsplatte darf nicht verschlossen werden!

Wichtig!
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass vor dem Einschrauben der Verschlussschraube der Verschlussstopfen(Bestell Nr. 917-006-101) entfernt wurde, da es sonst zu einem Blockieren des Verteilers kommt. Auf diese Weise können die Ausgänge einer ganzen Verteilerseite zusammengefasst werden, sofern nicht eine S-Scheibe dazwischen angeordnet ist. Die S-Scheibe schließt die Gruppenbildung ab, eine neue Gruppenbildung kann dann erst wieder hinter der S-Scheibe vorgenommen werden. Stellt sich später heraus, dass die Mengen zweier benachbarter Ausgänge wieder vereinzelt werden müssen, weil z.B. eine Schmierstelle hinzugekommen ist, so ist das ohne weiteres möglich. Es muss dann nur wieder ein Verschlussstopfen (Bestell Nr. 917-006-101) eingeschraubt und der bisher verschlossene Ausgang an die neue Schmierstelle angeschlossen werden.

 

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